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Presseveröffentlichung BM, September 2009




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BM 09 2009 Seite 58.pdf


Presseveröffentlichung dds, Februar 2009




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DDS-_002_2009

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Pressemitteilung                                                                       Lübbecke, 15.03.07



 Mit einem Werkzeug bündig kappen, runden und sägen


Wenn das Kappen und Verrunden nicht auf einer Kantenanleimmaschine automatisch durchgeführt wird, müssen für die Eckbearbeitung an 90°-Winkeln meist mehrere Werkzeuge eingesetzt werden. Beispielsweise wird eine Säge zum Abtrennen der überstehenden Kantenenden benötigt, eine Kantenfräse für das Bündigfräsen und meist eine andere Kantenfräse für das Verrunden.



Um die Anzahl der Werkzeuge und Maschinen zu verringern, die Flexibilität zu erhöhen und den Arbeitsablauf zu vereinfachen, gibt es jetzt ein mobiles Maschinensystem für die komplette Formbearbeitung von 90°-Ecken. Es besteht aus einer Maschine mit einer neuartigen Anschlag- und Führungsvorrichtung und einem optionalen, neuen Werkzeugsystem. Beide Neuentwicklungen sind beim Deutschen Patent- und Markenamt als Schutzrecht eingetragen (Gebrauchmuster 20.2006 015 422.1, Gebrauchsmuster 20 2006 016 506.1).

 

Der Baukasten besteht aus einem Anschlagtisch mit Bündigfräsanschlag, einem zusätzlichen Trennanschlag, einer Tischverlängerung, einem Adapter, einer Antriebseinheit und dem Werkzeug. Der Anschlagtisch kann auch alleine auf bereits vorhandene Kantenfräsen mit rundem Frästisch montiert werden.

 

Die Besonderheit des Anschlagtisches besteht darin, dass ein herkömmlicher Radiusfräser auch zum Bündigfräsen verwendet wird. Dazu wird die achsparallele Schneide eingesetzt, die zwar immer bezahlt werden muss, aber kaum genutzt wird. Zur Anlage des Werkstückes ist die Tischebene für das Bündigfräsen gegenüber dem Radiusfräsen versetzt. Nach der ersten Einstellung kann durch einfaches Drehen um die Längsachse permanent zwischen Bündigfräsen und Radiusfräsen gewechselt werden. Da der Bündigfräsanschlag eine ebene Anlagefläche hat, kann der Fräser ohne Welligkeit an offenen Spanplattenstirnseiten geführt werden.



Um bei der Eckenbearbeitung die Führung zu verbessern, gibt es zusätzlich eine Tischverlängerung mit ausschiebbaren Auflagestiften. Diese kommen entsprechend einer linken oder rechten Ecke wechselseitig zum Einsatz und lassen sich für die Längskantenbearbeitung in die Parkposition zurückdrücken.

 

Will man lange Kantenenden abtrennen und so das Bündigfräsen vorbereiten, kann man den Anschlagtisch mit einem weiteren Anschlag, dem Trennanschlag, ausrüsten. Dieser wird an dem Bündiganschlag montiert. Lange Kantenenden werden durch den Zwischenraum zwischen Bündiganschlag und Trennanschlag hindurchgeschoben und von einem speziellen Trennfräser abgetrennt. Der Trennfräser ist auf einem Radiusfräser montiert, so dass mit einem Werkzeug das Sägen ersetzt wird und gleichzeitig das Bündigfräsen- und Radiusfräsen möglich ist.



Das System ist komplett oder in Teilen (Anschlagtisch, Anschlagtisch plus Adapter, kompletter Eckenformer) erhältlich.

Es lässt sich neben der Eckenbearbeitung auch für die Längskantenbearbeitung einsetzen.

 

Der mobile Eckenformer MZ 02 90F und das Kombiwerkzeug mit Trennfräser sind zu beziehen von dem Unternehmen Dr. Christoph Heßler Maschinensysteme, Lübbecke. Weitere Informationen und Bilder unter +49 (05741) 296405, christoph.hessler@t-online.de und www.c-hessler.de

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Pressemitteilung                                                                    Lübbecke, 31.12.2006

Kantenenden mobil kappen und runden


Die Eckenbearbeitung bei von 90° abweichenden Winkeln ist auf üblichen Kantenanleimmaschinen meist nicht möglich. Um sich die mühsame Handarbeit mit Säge, Stecheisen und Schleifpapier zu vereinfachen, gibt es jetzt ein mobiles Maschinensystem für die komplette Formbearbeitung von Ecken. Es besteht aus einem neuen Werkzeugsystem und einer Maschine mit neuartigen Anschlag- und Führungsvorrichtungen. Damit wird die Gefahr des Ausschusses im meist letzten Arbeitsgang des Werkstückes vermieden. Beide Neuentwicklungen sind beim Deutschen Patent- und Markenamt als Schutzrecht angemeldet.



 


Das Werkzeugsystem enthält alles, was man zur kompletten Formgebung von Ecken benötigt. Mit einem optionalen Trennfräser werden überstehende Kantenenden abgetrennt. Eine 135°-Kontur mit Radius ist für das Bündigfräsen und Runden bei Winkeln zwischen 45° und 135° vorgesehen. Die Restecken werden mit einem 90°-Profil entfernt.



Der Trennfräser wird an Stelle der Befestigungsschraube des Anlauflagers montiert. Deshalb ist er unabhängig von den Fräserprofilen einsetzbar. Er kann mit oder ohne Anlauflager ausgeführt sein. Der Trennfräser ermöglicht in dieser Form erstmalig die Kombination der im Durchmesser relativ großen Winkelprofile mit einem austauschbaren, stiftförmigen Trennprofil. Beim Eckenformen ersetzt der Trennfräser den Gebrauch der Säge, eventuell deren vorhergehendes Suchen, das Ablegen der Säge und das Aufnehmen des nächsten Werkzeuges.

Das Werkzeugsystem ist für sich eigenständig und kann in seinen Komponenten auch in anderen Maschinen eingesetzt werden.

 



Um ein Werkzeug mit 135°-und 90°-Profil sowie um einen Trennfräser herum ist der mobile Eckenformer MZ 01 135V aufgebaut. Er besteht aus zwei Arbeitsbereichen, einem 90°-Arbeitsbereich und einem winkelvariablen 135°-Arbeitsbereich.

 

Der 90°-Arbeitsbereich ist in der abgebildeten Ausführung fix eingestellt und kann unabhängig von dem zweiten Arbeitsbereich ohne weitere Verstellungen sofort bei 90°-Ecken eingesetzt werden. Als Besonderheit ist das Anlauflager für den 90°-Bereich mit einer symmetrischen Bremsvorrichtung ausgestattet, die eine besonders schonende Bremsung für das Lager und die Werkstückoberfläche ermöglicht.

 

Der 135°-Arbeitsbereich hat eine winkelvariable Anschlagplatte. Um einen Winkel genau an einem Werkstück abzunehmen, wird diese zunächst auf einen etwas kleineren Winkel eingestellt und dann am Werkstück bis zum Anschlag zurückgedrückt. Eine Winkelvoreinstellung nach Skala ist deshalb nicht notwendig. Die Winkel können von einer Ecke zur nächsten Ecke wechseln, ohne dass eine Verstellung am Werkzeug durchgeführt werden muss. 135°-Winkel werden durch einmalige Anlage an beiden Seiten bearbeitet. Für kleinere Winkel wird durch eine spiegelsymmetrische Anlage der Maschine die Bearbeitung an der zweiten Seite komplettiert.

 

Das vorhergehende Abtrennen der oft mehrere Zentimeter langen Kantenenden erfolgt durch Werkstückanlage am mittleren Anschlag.

 

Da der Eckenbereich nur eine schmale Anlage bietet, gibt es den Eckenformer MZ 01 auch mit einer Führungseinrichtung. Diese wird plan auf das Werkstück aufgelegt und erleichtert die Positionierung und das Führen der Maschine.





Ebenso kann man den Eckenformer auf den Enden der Handgriffe aufstellen. Nun kann die Führungseinrichtung an der stehenden Maschine bewegt werden. Wird ein Werkstück auf die Führung aufgelegt, wird aus der mobilen Maschine für große Platten eine Tischmaschine für kleinere Werkstücke. Weiterhin kann der Eckenformer auf den stabilen Handgriffen in einer Haltevorrichtung senkrecht aufgestellt werden. Wegen seiner stabilen Bauweise ist er für kleinere Werkstücke damit auch als kleine Tischfräse nutzbar.

 

Die Bearbeitungsmöglichkeiten für die Ecke lassen sich zum großen Teil auch auf die Längskante anwenden, z.B. das 90°-Runden. Mit dem Eckenformer MZ 01 wird somit nicht nur die Eckenbearbeitung mit einem Gerät möglich, sondern für die überwiegende Zahl der Werkstücke eine komplette Kantennachbearbeitung.





 

Der mobile Eckenformer MZ 01 135 V wird von dem Unternehmen Dr. Christoph Heßler Maschinensysteme, Lübbecke, hergestellt. Weitere Informationen und Bilder unter +49 (05741) 296405, christoph.hessler@t-online.de und www.hessler-masys.de.

 
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Pressemitteilung                                                       Lübbecke, 06.06.05

 
Unternehmensgründer entwickelt neues Bearbeitungsverfahren

 
„Frisches Eckendesign für Möbel “ heißt das Motto, das mit dem neuen Verfahren wirtschaftlich umgesetzt werden kann. Bisher wurden anspruchsvolle, vom Standard abweichende Eckkonturen an Möbelteilen gerne vermieden, da sie zu hohem handwerklichen Aufwand führten. Jetzt können speziell auch nicht rechtwinklige Ecken für neue Akzente genutzt werden, beispielsweise durch farblich abgesetzte Kanten, ohne dass dies zu Aufpreisen führen muss.

Denn bisher wurden bei der Herstellung überstehende Dick- oder Starkkanten-Enden oft mit dem Stecheisen gekappt und anschließend durch Schleifen per Hand mühsam verrundet. Mit dem auf der Ligna 2005, der weltgrößten Messe für Holzbearbeitung in Hannover, vorgestellten Verfahren wird mit nur einem rotierenden Werkzeug gekappt und gerundet. Das Ergebnis sind saubere und exakt geformte Schnittflächen, die so von Hand bisher kaum erzielbar waren.




Gerade für die schwierigen, nicht rechtwinkligen Ecken ist das Verfahren sehr gut geeignet, beispielsweise bei Eckregalböden. Wenn nach dem Anleimen und Bearbeiten der Kantenstreifen das Teil ansonsten fertig ist, können nun an den 135°-Ecken die Außenkonturen sicher und schnell erzeugt werden. Die Gefahr, mit dem letzten Arbeitsgang noch Ausschuss zu produzieren, wird erheblich verringert. Und die Qualität der Schnittflächen ist so gut, dass nicht mehr nachpoliert werden muss.




 Das Verfahren ist auf einer schnell amortisierten Maschine „Eckenformer TZ 01“ realisiert, die von dem Unternehmen Dr. Christoph Heßler Maschinensysteme, Lübbecke, gebaut wird. Ein entsprechendes Schutzrecht ist angemeldet. Weitere Informationen und Bilder unter +49 (05741) 296405, christoph.hessler@t-online.de und www.hessler-masys.de.

Die neue Eckenbearbeitung erzielt ein besseres Ergebnis in kürzerer Zeit. Sie schafft Gestaltungsraum für frisches Design und lässt Verbraucher und Hersteller gleichermaßen durch schöne Ecken glänzen.



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